Verstopfung: Ursachen, Hausmittel & Behandlung
Verfasst vonDr. Kienbacher, fachlich geprüft vonDr. Barrientos
Verstopfung, im Fachjargon Obstipation genannt, betrifft eine Vielzahl von Menschen weltweit und kann erhebliche Auswirkungen auf deren Lebensqualität haben. Sie stellt das Gegenteil von Durchfall dar. Dabei handelt es sich um zumindest subjektiv zu hart empfundener Stuhlkonsistenz. Ein grober Richtwert für die Diagnose einer Verstopfung sind weniger als drei Stuhlgänge (Defäkation) pro Woche.
Dies führt zu Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen, schmerzhaftem Stuhlgang oder ein Hämorrhoidalleiden. Die gelegentliche Verstopfung sollte von der chronischen Form unterschieden werden. Bestehen die Beschwerden mehr als drei Monate, handelt es sich um eine chronische Verstopfung. Es bestehen mannigfaltige Ursachen und sehr individuelle Gegebenheiten, die zu seltenerem Stuhlgang oder harter Stuhlkonsistenz führen. Auch bei einem weinenden und schreiendem Baby kann eine Verstopfung der Grund dafür sein. Glücklicherweise gibt es viele Hausmittel, Verhaltensempfehlungen und Therapieoptionen für die Obstipation. Diese können helfen um allfällige Beschwerden zu lindern.[1] [3]
Was sind die üblichen Symptome der Verstopfung?
Bei einer Verstopfung wird der Darm seltener entleert, als gewohnt. Es existieren unterschiedliche Definitionen, die aber nicht verlässlich mit der subjektiv empfundenen Symptomatik korrelieren.[2]
Die Stuhlmenge wird als geringer, als gewohnt bezeichnet und / oder von einer erschwerten Stuhlausscheidung berichtet (durch übermäßiges Pressen). Betroffene berichten häufig von einem Gefühl der unvollständigen Darmentleerung oder eine Blockade im Darm. Die Stuhlkonsistenz kann hart, trocken oder klumpig sein.
Ab wann spricht man von einer chronischen Obstipation?
Eine chronische Obstipation liegt per aktueller Definition der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) vor und sollte mit dem Arzt/Ärztin besprochen werden, bei:
unbefriedigender Stuhlentleerung, die über mindestens 3 Monate besteht und mindestens 2 der folgenden Leitsymptome aufweist:
- starkes Pressen
- klumpiger oder harter Stuhl
- subjektiv unvollständige Entleerung
- subjektive Obstruktion
- manuelle Manöver zur Erleichterung der Defäkation jeweils bei ≥ 25% der Stuhlentleerungen (Also die notwendige Ausräumung des Mastdarms durch die Betroffenen selbst, Pflegepersonal, Angehörige oder Arzt)
- < 3 Stühle pro Woche[2]
Ursachen von Verstopfung und was kann man dagegen tun?
Verstopfung kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden, die entweder die Stuhlkonsistenz direkt, oder die Darmtätigkeit beeinflussen. Die Darmtätigkeit – auch Peristaltik oder Darmmotilität genannt – ist dazu da, den Stuhl weiter zu befördern um ihn schlussendlich in Form des Stuhlgangs los zu werden.
- Ernährung: Eine ballaststoffarme Ernährung, die arm an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ist, kann zu Verstopfung führen. Einige Nahrungsmittel wirken selbst „stopfend“ und sollten daher tendenziell gemieden werden. Umgekehrt können sie diese natürlich bei Durchfall essen.
- Flüssigkeitsmangel: Unzureichende Flüssigkeitsaufnahme kann die Stuhlkonsistenz verändern und zu Verstopfung führen. Auch Störungen im Elektrolythaushalt können problematisch sein (z.B. Verschiebungen bei Kalium und Kalzium).
- Bewegungsmangel: Eine sitzende Lebensweise kann die Darmbewegungen verlangsamen und die Wahrscheinlichkeit von Verstopfung erhöhen. Auch bei älteren Personen, insbesondere bettlägerigen und im Krankenhaus befindlichen Menschen beobachtet man häufiger Obstipation.
- Nebenwirkungen von Medikamenten: Bestimmte Medikamente verursachen manchmal Obstipation. Hormonpräparate und Antihypertensiva können ebenfalls dafür verantwortlich sein.
Hier handelt es sich natürlich nicht um eine vollständige Auflistung, weshalb der Check des Beipacktextes der (regelmäßig) eingenommenen Medikamente und gemeinsam mit dem Arzt, der Ärztin immer Sinn macht. Hier einige Beispiele:
- Auch Schmerzmittel können Verstopfung verursachen, insbesondere Opiate führen schon auf Basis ihres pharmakologischen Wirkmechanismus zu einem trägen Darm, was in weiterer Folge zu Verstopfung führt.
- Anticholinergika
- trizyklische Antidepressiva
- Neuroleptika
- Monoaminooxidasehemmer (sind auch Antidepressiva
- Antiepileptika
- Antihistaminika
- kalziumhaltige Antazida
- Antihypertensiva
- Spasmolytika
- Sympathomimetika
- Diuretika
- Colestyramin
Interessanter Weise wird durch manche Antidepressiva auch manchmal Durchfall ausgelöst.
- Stress: Psychische Faktoren (auch Depression und Essstörungen) können den Verdauungsprozess beeinflussen und Verstopfung verursachen oder verschlimmern. Auch scheinbar banale Änderungen im Lebensalltag wirken sich als Stress auf den Körper aus. Manche Personen haben beispielsweise im Urlaub die ersten Tage oder sogar länger gar keinen Stuhlgang.
- Reizdarm vom Obstipations-Typ: Reizdarm ist eine funktionelle Störung des Darms, die sich durch chronische oder wiederkehrende Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung auszeichnet. Reizdarm kann bei Kindern[3] und Erwachsenen[4] gleichermaßen Auftreten.
- Verlangsamte Darmbewegung oder „slow transit constipation“ genannt.
- Unterdrücken des natürlichen Stuhldranges: im stressigen Berufsalltag, oder aufgrund von Schmerzen beim Stuhlgang (z.B. aufgrund einer Analfissur, thrombosierten Hämorrhoiden, bestehendem Analabszess, oder dergleichen)
- Schwangerschaft, weiblicher Zyklus und andere hormonelle Faktoren bzw. Veränderungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder Überfunktion der Nebenschilddrüse. Auch der Diabetes Mellitus (autonome Neuropathie), führt durch Störung der Peristaltik zu Verstopfung. Speziell in der Schwangerschaft führt das hormonelle Durcheinander zu Wasserentzug im Darm und verringerter Motilität. Auch kann die Schwangerschaft die Beweglichkeit des Darms einschränken. Das Baby drückt sozusagen Darmabschnitte ab.
- Neurologische Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Demenz, Schlaganfall, Neurofibromatose, Guillain-Barré-Syndrom, Querschnittsyndrom und periphere Nervenläsionen die einen Einfluss auf die Darmmotilität nehmen.
- Gynäkologische Ursachen: Myome, Endometriose oder eine stark nach hinten gekippte Gebärmutter können Darmabschnitte abdrücken und so den Stuhlgang behindern.
- Spezielle Erkrankungen: Amyloidose, systemische Sklerodermie
Die Erfassung und Behandlung – wenn möglich – dieser Probleme, kann schon vieles lösen.
Akute und eventuell lebensbedrohliche Situationen. Wann muss ich sofort was tun, wann zum Arzt?
Ganz besonders wichtig ist es eine Verengung im Darmtrakt (Stenose) bzw. Darmverschluss (Ileus), abklären bzw. ausschließen zu lassen. Eine Stenose kann bei unterschiedlichen Krankheiten wie Divertikulitis, Morbus Crohn, einem Tumor im Darm oder außerhalb davon, der den Darmabschnitt abdrückt vorkommen. Oft handelt es sich als Grund für einen Ileus um sogenannte Adhäsionen. Das sind Verwachsungen im Darm, die durch vorangegangene Operationen oder Entzündungen im Bauchraum ausgelöst werden. Im Rahmen einer OP wird dann versucht genau diese Adhäsionen zu lösen. Es gibt aber noch andere Gründe, wie dem sogenannten paralytischen Ileus, bei dem die Nervenimpulse für die Darmkontraktion aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr funktionieren.
Besteht der Verdacht auf eine Stenose bzw. auf einen Ileus, handelt es sich um ein akutes Problem, dem umgehend medizinisch nachgegangen werden muss. Hierbei unterscheidet man zwischen inkompletten oder kompletten Ileus.
Auch sofort zum Arzt sollten Patient:innen, die Blut im Stuhl feststellen.
Wie wird diagnostiziert?
Eine ausführliche Befragung (Anamnese) und Untersuchung des Betroffenen ist die Basis. Es werden Symptome wie Bauchschmerzen, Völlegefühl, Übelkeit und Blähungen abgefragt. Auch die Besprechung von Begleiterkrankungen und Medikamenteneinnahme, wie oben beschrieben, ist unerlässlich.
Bei der Untersuchung mittels Stethoskop kann z.B. eine Abnahme der Darmgeräusche festgestellt werden. Beim Tasten und Beklopfen des Bauches kann eine druckschmerzhafte, geblähte, harte Bauchdecke oder eine über eine tastbare Ansammlung von Stuhl festgestellt werden.
Die vorsichtige rektale Untersuchung mit dem Finger gehört zur Abklärung dazu. Sie sollten sich deshalb aber nicht vor dem Gang zum Arzt scheuen.
Apparative Diagnostik:
Nichtinvasiv:
- Der Ultraschall direkt beim Arzt ist ein probates Mittel um schnell zu einer Diagnose zu gelangen und Gefahren auszuschließen.
- Röntgenuntersuchungen (Abdomen leer, Doppelkontraströntgen, Kolon-Transitzeit mit dem „Hinton Test“, etc.) können zielführend sein
- Funktionell kann die Defäkographie mittels Röntgen oder Magnetresonanztomographie Aufschluss über den Vorgang der Stuhlentleerung geben.
- Manometrie (Druckmessung) des Analsphinkters.
Invasiv:
Manchmal ist eine Rektoskopie oder eine komplette Darmspiegelung (Coloskopie) nötig. Mittels Endosonographie kann der Analkanal, der Analsphinkter, der Mastdarm und die Beckenbodenmuskulatur – auch funktionell – untersucht werden.[5]
Was kann ich dagegen tun? Was hilft gegen Verstopfung?
Was kann man sofort tun, um die Verstopfung zu beenden und seine Beschwerden zu lindern? Was kann oder soll man essen? Einige der oben genannten Ursachen spiegeln bereits Behandlungsempfehlungen wieder. Die klinische Erfahrung zeigt: Behandeln sie ihre Verstopfung nicht nur einige Tage, bis der Stuhl wieder weicher wird. Eine konsequente Stuhlregulierung hin zu einem „cremigen“ Stuhl, mit entsprechenden Verhaltensmaßnahmen, hilft ihnen nachhaltig. Die nachstehende Nennung kann als Stufenansatz verstanden werden. Einige davon können sie auch für ihr Baby übernehmen, besprechen sie die Möglichkeiten mit ihrem Kinderarzt:ärztin.
Änderungen des Lebensstils: Die Anpassung des Lebensstils, einschließlich einer
- ballaststoffreichen Ernährung,
- ausreichender Flüssigkeitszufuhr und
- regelmäßiger Bewegung,
hilft langfristig hinsichtlich Prävention und Behandlung von Verstopfung.
Hausmittel gegen Verstopfung – Was hilft? Was tun?
- Ballaststoffreiche Ernährung, Füll- und Quellmittel: Eine Ernährung, die reich an Ballaststoffen ist, kann die Darmgesundheit verbessern und Verstopfung vorbeugen oder nach der primären Lösung weiterhin weich halten. Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Weizenkleie, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse sind gute Ballaststoffquellen. Agar Agar, Methylzellulose, Guar, Leinsamen quellen bei Kontakt mit Wasser leicht auf, wodurch der Stuhlgang erleichtert wird.
- Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Es ist wichtig, ausreichend Wasser zu trinken, um eine gute Stuhlkonsistenz aufrechtzuerhalten und Verstopfung zu verhindern.
- Bewegung und körperliche Aktivität: Regelmäßige Bewegung kann die Darmfunktion verbessern und Verstopfung lindern. Ein Spaziergang nach den Mahlzeiten kann besonders hilfreich sein.
- Magnesium hat bei manchen Personen die unangenehme Nebenwirkung, den Stuhl dünner zu machen. Das hilft dann natürlich umgekehrt bei Verstopfung. Einen Versuch ist es jedenfalls wert. Achtung: es gibt verschiedene Magnesium Varianten z.B. Magnesiumoxid das den Stuhl eher erweicht. Magnesium-Citrat soll dies eher nicht verursachen, weswegen es häufig in Magnesiumpräparaten für Sportler enthalten ist. Außerdem wird letzterem nachgesagt, den Magen zu reizen.
- Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die die Darmgesundheit unterstützen können. Joghurt, Sauerkraut und fermentierte Lebensmittel sind natürliche Quellen für Probiotika.[1]
- Ölhaltige Lebensmittel: Der Verzehr von ölhaltigen Lebensmitteln wie Olivenöl oder Leinsamenöl kann die Darmbewegungen anregen und die Stuhlgang erleichtern.
- Tees die beispielsweise Pfefferminzblätter, Faulbaumrinde, Fenchel und Kümmel beinhalten, helfen Betroffenen.
- Komplementärmedizinisch: Abdominalmassage und die Traditionelle Chinesische Medizin[1]
Diese Hausmittel können sie übrigens genauso bei ihrem Hund anwenden, sollte hier eine Verstopfung vermutet werden. Hilft das nicht, muss auch hier der Weg zum Tierarzt angetreten werden.
Weiterführende Therapieoptionen bei Verstopfung:
Biofeedback-Therapie, Meditation oder Hypnose: Diese Therapieform kann bei chronischer Verstopfung hilfreich sein, indem sie den Patienten dabei unterstützt, die Kontrolle über die Darmmuskulatur oder eine eventuelle Beckenbodendyssynergie zurückzugewinnen.[1] [4] [6]
Medikamente: In einigen Fällen können Abführmittel (Laxantien) auf kurzfristiger Basis verwendet werden, um Verstopfung zu behandeln. Diese sollten sie nur unter Anleitung eines Arztes, einer Ärztin einnehmen, da der Missbrauch von Abführmitteln zu langfristigen Problemen führen könnte. Hier existieren unterschiedliche Wirkstärken, die man ebenfalls nach Absprache mit dem Behandler:in auf Ihre individuelle Symptomatik abstimmen kann. Es sind keine Gewöhnungseffekte dokumentiert, was sie zum Mittel der Wahl macht, wenn der Stuhl trotz Hausmittel ausbleibt.
Rektale Entleerungshilfen in Form von Zäpfchen oder Einläufen. Das hilft auch bei ihrem Baby, wenn es der Kinderarzt verordnet.
Manchmal ist auch die Kombination von oralen Hausmittel / Medikamenten und rektalen Varianten hilfreich und kurzfristig nötig.
Behandlung der Grunderkrankung: Wenn Verstopfung durch eine zugrunde liegende Erkrankung wie das Reizdarmsyndrom oder eine Schilddrüsenunterfunktion verursacht wird, ist die Behandlung dieser Grunderkrankung entscheidend für die Linderung der Symptome. In einigen Situationen gelingt das möglicherweise nicht mehr (fortgeschrittener Diabetes Mellitus, Morbus Parkinson, etc.) Dann sind möglicherweise weitere spezifische Medikamente nötig oder hilfreich. Hierzu zählen solche mit prokinetischer Wirkung auf die Darmbewegung und solche zur Förderung der Flüssigkeitssekretion in den Darm.
Lokale Pflege, was kann man hier noch tun?
Treten durch die Verstopfung Beschwerden im Analbereich auf, kann es helfen durch lokale Pflegeprodukte wie Salben, die Haut reizfrei und geschmeidig zu halten. Inhaltsstoffe wie Hamamelis in Salben wirken entzündungshemmend und damit reizmindernd.
Maximalvariante OP:
Sakralnervenstimulation bei neurologischen Ursachen. Ähnlich einem Herzschrittmacher wird eine kleine Elektrode im Bereich des Kreuzbeines mittels Operation eingebracht. Diese gibt schwache elektrische Impulse ab, und ersetzt so die Funktion der Nerven die den Darm steuern und stellt so dessen Funktion wieder her.[7]
Im Fall einer Stenose, Darmverschlusses oder Tumors kann das Anlegen eines künstlichen Darmausganges (Stoma) oder die operative Entfernung eines Darmanteiles, manchmal auch sofort, nötig werden. Sehr selten: Subtotale Kolektomie bei unbehandelbaren, sehr hartnäckigen Fällen.[1]
Pseudodiarrhoe - Steigerung der Stuhlfrequenz
Pseudodiarrhö ist ein Begriff, der die Steigerung der Stuhlfrequenz beschreibt oder wässrige bzw. ungeformte Stühlgänge, also Durchfall, trotz eigentlich bestehender Verstopfung. Im Gegensatz zur Diarrhö – dem Durchfall – bleiben jedoch Konsistenz und Menge des Stuhls unverändert. Man kann sich das etwas so vorstellen: Manchmal ist das der Fall, wenn ein Stuhlballen oder sehr verhärteter Stuhl im Darm einen Abschnitt sozusagen blockiert. Durch die Darmbewegung versucht der Körper weichen oder wässrigen Stuhl aus davor liegenden Darmabschnitten vorbeizupressen. Gelingt das, setzen betroffene wässrige oder ungeformte Stühle ab, obwohl sie eigentlich Verstopft sind. Es handelt sich also um eine Art paradoxen Durchfall.
Zusammenfassend ist die Verstopfung ein häufiges Problem, das jedoch oft durch einfache Änderungen des Lebensstils und Hausmittel behandelt werden kann. Die Anwendung von Hausmitteln ist auch in der Schwangerschaft sinnvoll, da hier versucht wird Medikamente zu vermeiden. Einige Abführmittel sind aber auch in der Schwangerschaft und sogar bei ihrem Baby möglich zu verwenden. Achten sie beim Essen darauf was „stopft“ und was die Stuhlkonsistenz positiv beeinflusst. Bei anhaltenden oder akuten und schwerwiegenden Symptomen ist es jedoch wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um eine angemessene Diagnose und Behandlung zu erhalten. Eine offene Kommunikation der Problematik ist hilfreich, um ihr Problem zu lösen.[1] [2]
Quellen
- 1. Messmann, H. 2021. Klinische Gastroenterologie. 2 ed.: Thieme.
- 2. Aktualisierte S2k-Leitlinie chronische Obstipation der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie & Motilität (DGNM) April 2022
- 3. S2k-Leitlinie: Funktionelle Obstipation und Stuhlinkontinenz im Kindes- und Jugendalter (AWMF 068/019).
- 4. Update S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom: Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie. Gemeinsame Leitlinie von DGVS und DGNM, Juni 2021. AWMF-Reg.-Nr. 021/016.
- 5. Kursbuch Endosonografie. Jenssen C, Gottschalk U, Schachschal G, Dietrich C, Hrsg. 2. Auflage. Stuttgart: Thieme; 2018. doi:10.1055/b-006-161623
- 6. Gonsalkorale, Wendy. (2006). Gut-Directed Hypnotherapy: The Manchester Approach for Treatment of Irritable Bowel Syndrome. The International journal of clinical and experimental hypnosis. 54. 27-50. 10.1080/00207140500323030.
- 7. Menge D, Layer P, Andresen V. Modern treatment of obstipation. Dtsch Med Wochenschr 2017; 142(3): 205–208. doi: 10.1055/s-0042–116460
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