Was ist ein Analekzem?

Ein Analekzem ist eine Entzündung der Haut um den After (Anus). Bemerkbar macht es sich vor allem durch quälenden Juckreiz. Die Haut kann im betroffenen Bereich brennen und nässen.[1]

Das Analekzem zählt zu einer der häufigsten Erkrankungen im Analbereich, wobei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist, da eine große Hemmschwelle besteht, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Alle Geschlechter und Altersgruppen können gleichermaßen betroffen sein.[2]

Wie entsteht ein Analekzem?

Die Haut im Analbereich ist empfindlich. Sie kann ihre Schutzfunktion nur aufrechterhalten, wenn sie nicht beschädigt ist. Eine wesentliche Voraussetzung für die Entstehung eines Analekzems ist eine Störung der Hautbarriere.

Unterschiedliche Faktoren können dazu beitragen, dass die Haut ihre Schutzfunktion verliert, was zu entzündlichen Veränderungen führt – einem sogenannten Ekzem. Diese Faktoren können sowohl konstitutiver Natur – also durch bestimmte Eigenschaften des Körpers selbst – als auch durch äußere Reize verursacht sein.

Die Analregion ist durch ihre anatomischen Gegebenheiten besonders anfällig für die Entstehung von entzündlichen Veränderungen, denn: Es handelt sich um einen relativ abgeschlossenen Bereich, in dem sich eine große Anzahl von Schweißdrüsen befindet und die Haut eng aneinander anliegt und reibt.

So können sich Feuchtigkeit und Wärme leicht stauen. Die dort vorhandene Behaarung, starkes Schwitzen, Übergewicht oder regelmäßiges langes Sitzen können weitere Risikofaktoren darstellen. Häufig spielen auch vorhandene Allergien oder Allergieneigungen eine Rolle.[3]

Welche Rolle spielt die Analhygiene?

Die persönliche Analhygiene kann unzureichend oder übertrieben sein, beides begünstigt die Entstehung eines Analekzems. Außerdem können andere bereits bestehende Erkrankungen des Analbereichs, die mit gesteigerter Sekretproduktion einhergehen ‒ beispielsweise ein nässendes Hämorrhoidalleiden – Schäden an der sensiblen Haut verursachen, was zu Entzündungen führt und die Haut noch anfälliger für weitere Reize, Allergene und Infektionen macht.

Das so entstehende Analekzem macht sich vor allem durch einen quälenden Juckreiz bemerkbar. Die natürliche Reaktion der meisten Menschen darauf ist eine Intensivierung der Hygienemaßnahmen und kratzen. Diese Verhaltensweisen sind zwar sehr verständlich, verschlimmern aber das Problem zusätzlich, da sie zu weiteren Schädigungen und Entzündungsreaktionen der empfindlichen Haut führen.[2]

Welche Formen des Analekzems gibt es?

Je nach Entstehungsursache kann zwischen drei Hauptformen des Analekzems unterschieden werden:

Das irritativ-toxische Analekzem

Dem irritativ-toxischen Analekzem geht eine über längeren Zeitraum anhaltende oder wiederholt auftretende Schädigung der Haut im Analbereich voraus.[3]

Diese Schädigung durch Irritationen, also Reizungen durch mechanische Reibung – z. B. starkes Reiben mit Toilettenpapier, scheuernde Kleidung ‒ oder durch hautreizende Substanzen wie Stuhl, Analsekret, Wundsekret oder aggressive Hygieneprodukte verursacht werden.[2]

Die Haut ist an den betroffenen Stellen gerötet, eventuell nässend, auch kleine Erosionen – offene Hautstellen – sind möglich. Diese als Ekzem bezeichnete Entzündungsreaktion kann sich bis in den Genitalbereich, die Leistengegend und die Oberschenkelinnenseiten ausbreiten.[2]

Stuhlinkontinenz als Auslöser

Das irritativ-toxische Analekzem kann als Folge einer Störung der Stuhlkontinenz ‒ der Fähigkeit, den Stuhl halten zu können – auftreten. Dabei müssen keine großen Mengen Stuhl unwillkürlich verloren werden.

Es reichen bereits kleine Mengen Analsekret, die nicht ausreichend zurückgehalten werden, um die Haut zu reizen. Das Sekret erhöht nicht nur die Feuchtigkeit, sondern enthält auch Substanzen wie Ammoniak, die zusätzlich reizen.

Häufige Stuhlgänge als weiterer Risikofaktor

Zugrunde liegenden Ursachen für eine verminderte Stuhlkontinenz können das bereits erwähnte Hämorrhoidalleiden sein, aber auch Erkrankungen, die mit häufigen Stuhlgängen und Durchfällen einhergehen. Weitere mögliche Ursachen sind ein Rektumprolaps (Vorfall der Darmschleimhaut), Vernarbungen im Bereich des Afters oder Schädigungen des Schließmuskels durch frühere Verletzungen, Operationen oder Tumore.

Übermäßige Produktion von Analsekret kann durch anale Fisteln verursacht werden, die z. B. im Zusammenhang mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen entstehen. Auch Infektionskrankheiten können für eine erhöhte Sekretbildung und damit zur Entstehung eines Analekzems führen. Vor allem sexuell übertragbare Krankheiten wie Chlamydien, Gonorrhoe oder Herpes spielen hier eine Rolle.[4]

Das atopische Analekzem

Der Begriff Atopie beschreibt eine erblich bedingte Veranlagung, leichter Allergien zu entwickeln als die meisten anderen Menschen (Reaktionen des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen). Diese Allergieneigung geht mit einer geschwächten Hautbarriere einher, die Haut reagiert generell empfindlicher auf Reize.[4]

Patient/-innen mit einem atopischen Analekzem leiden oftmals zusätzlich unter anderen Erkrankungen aus dem so genannten atopischen Formenkreis. Dazu gehören das atopische Ekzem (auch bekannt als Neurodermitis), allergisches Asthma, Heuschnupfen oder Nahrungsmittelallergien.

Charakteristisch für das atopische Analekzem ist eine besonders ausgeprägte Juckreizsymptomatik bei gleichzeitig geringen Hautveränderungen. Dieser Umstand führt insbesondere beim atopischen Analekzem häufig zu einer verzögerten Diagnosestellung, da das Hautbild nicht dem typischen Analekzem entsprechen muss.

Das kontaktallergische Analekzem

Beim kontaktallergischen Analekzem kommt es zu einer allergischen Reaktion gegen Substanzen, die direkt mit der Hautoberfläche in Kontakt treten. Diese allergieauslösenden Stoffe werden als Kontaktallergene bezeichnet.[5]

Die Zahl der möglichen Kontaktallergene scheint nahezu unendlich.[6] Häufige Allergieauslöser sind Duftstoffe in Seifen und Reinigungsmitteln, Konservierungsstoffe und andere Inhaltsstoffe in Hautpflegeprodukten, feuchtem Toilettenpapier, Intimsprays und Waschmitteln für Textilien, die mit der Haut im Analbereich in Kontakt kommen, wie Unterwäsche oder Windeln. Auch Bestandteile von Salben und Medikamenten, die im Intimbereich angewendet werden, können Allergien auslösen.[4]

Bei der Kontaktallergie handelt es sich um eine verzögerte Immunreaktion. Das heißt, das juckende Ekzem entsteht nicht sofort bei Kontakt mit der allergieauslösenden Substanz, sondern erst verspätet, üblicherweise innerhalb von 48 Stunden.

Außerdem entwickeln sich Allergien erst nach vorangegangener Sensibilisierung. Das bedeutet, der allererste Kontakt mit dem Allergen verläuft symptomlos, aber der Körper beginnt, eine Immunreaktion zu entwickeln. Erst bei erneutem Kontakt kommt es zu einer spürbaren allergischen Reaktion, die sich in Form eines juckenden Ekzems äußern kann.

Obwohl die Immunreaktion des Körpers verzögert ist, muss ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Kontakt mit dem Allergen und Auftreten des Ekzems bestehen, um die Diagnose eines kontaktallergischen Analekzems stellen zu können.[2]

Allerdings ist nicht bei allen Betroffenen eine eindeutige Zuordnung zu einer der drei genannten Formen des Analekzems möglich. Auch treten Mischformen häufig auf.[1] So führen z. B. ein irritativ-toxisches oder ein atopisches Analekzem durch die Vorschädigung der Haut dazu, dass sich leichter Kontaktallergien entwickeln können. Ein atopisches Analekzem erhöht die Anfälligkeit der bereits geschädigten Haut für irritativ-toxische Reize.[2]

Welche anderen Erkrankungen können ähnliche Symptome zeigen?

Hauptsymptomatik eines Analekzems ist der Juckreiz. Doch auch einige andere Erkrankungen des Analbereichs können mit Juckreiz einhergehen. Dazu zählen unter anderem:

  • Hämorrhoidalleiden,
  • Hautveränderungen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen,
  • Marisken (kleine Hautläppchen um den Afterrand),
  • Analprolaps (aus dem Anus ragende Analschleimhaut),
  • Infektionen des Enddarms durch Erreger von sexuell übertragbaren Krankheiten wie Chlamydien, Gonorrhoe, Syphilis, Herpes oder humane Papillomaviren und andere bakterielle Infektionen oder Pilzinfektionen.[1]

Ein Analekzem kann als Folge oder Teilsymptom der genannten Erkrankungen auftreten, muss aber nicht zwangsläufig damit in Verbindung stehen. Auch ein Wurmbefall des Darms, beispielsweise mit Oxyuren, kann vor allem nächtlichen Juckreiz verursachen. Zudem gibt es auch das Phänomen des analen Juckreizes ohne erkennbare Ursache.[1]

Daher helfen hier auch juckreizstillende lokale Salben zumindest symptomatisch, den oftmals quälenden Juckreiz zu lindern und damit das Kratzen zu vermeiden. So kann sich die Haut erholen.

Woran kann es noch liegen?

Hautveränderungen im Analbereich können durch Infektionen, entzündliche Erkrankungen oder Neoplasien – Neubildungen von Gewebe, die gutartig oder bösartig sein können – bedingt sein.

Viele Hauterkrankungen, die den gesamten Körper betreffen ‒ wie die Psoriasis (auch bekannt als Schuppenflechte) ‒ können auch im Analbereich auftreten. Der Lichen sclerosus ist eine chronisch-entzündliche Hautkrankheit, die sich durch starken Juckreiz und Narbenbildung im Genital- und Analbereich bemerkbar macht und mit einem Analekzem verwechselt werden kann. Auch bestehen Ähnlichkeiten zur der Acne inversa, die sich durch schmerzhafte knotige Entzündungen der Haarfollikel in Achseln, Leistengegend, Genital- und Analbereich äußert.[4]

Wann sollte ich zum Arzt/zur Ärztin gehen?

Auch wenn es sich beim Analekzem weder um eine gefährliche noch um eine ansteckende Erkrankung handelt, ist ein Arztbesuch ratsam. Einerseits kann so eine zugrunde liegende Ursache erkannt und behandelt werden, andererseits können andere Erkrankungen, die schwerwiegender (z. B. bösartige Hautveränderungen) oder ansteckend (z. B. sexuell übertragbare Infektionskrankheiten) sind, ausgeschlossen werden.

Geeignete Ansprechpartner können Allgemeinmediziner/-innen, Gastroenterolog/-innen, Proktolog/-innen und Hautärzte/Hautärztinnen sein.

Auch psychisch belastend

Neben all den körperlichen Beschwerden darf nicht vergessen werden: Die Psyche leidet mit. Der Analbereich ist eine sehr intime Körperregion. Dementsprechend werden Arztbesuche von Menschen mit Erkrankungen in diesem Bereich gerne vermieden, vor allem aus Schamgefühl. Auch Angst vor Krebserkrankungen hält viele Betroffene davon ab, Hilfe zu suchen, obwohl meist eine harmlose, gut behandelbare Ursache hinter den Problemen steckt.[7]

Über seinen Analbereich spricht man nicht. Diese Tabuisierung erhöht den Leidensdruck zusätzlich. Symptome wie Juckreiz, Brennen und Nässen sind schon unangenehm genug.

Im weiteren Verlauf der Erkrankung können auch Infektionen mit Bakterien und Pilzen [8] hinzukommen, die in der feuchten, warmen Umgebung optimale Lebensbedingungen vorfinden.[4] Durch diese bakterielle Besiedelung kann auch ein unangenehmer Geruch entstehen,[1] was bei vielen Patient/-innen eine Abneigung gegen den eigenen Körper entstehen lässt und zu einer zusätzlichen Belastung beispielsweise für die Partnerschaft führt.

Nicht zu unterschätzen ist auch, dass nächtlicher Juckreiz beträchtliche Schlafstörungen zu Folge haben kann.[2] Kein Wunder also, dass sich Erkrankungen der Analregion messbar negativ auf die Lebensqualität auswirken.[7]

Gibt es geeignete Hausmittel?

Es gibt eine Reihe von unterstützenden Maßnahmen, die man selbst ergreifen kann. Ein wichtiger erster Schritt bei der Behandlung des Analekzems ist das strikte Vermeiden weiterer Hautreizungen. Dafür sollte für das richtige Maß an Hygiene gesorgt werden. Die tägliche Analhygiene sollte am besten nur mit klarem Wasser ohne Seife durchgeführt werden.1 Übertriebenes Reiben mit Toilettenpapier gilt es zu vermeiden und durch sanftes Tupfen oder Analduschen mit lauwarmen Wasser zu ersetzen. Feuchtes Toilettenpapier wird aufgrund der enthaltenen reizenden und potenziell allergieauslösenden Inhaltsstoffe nicht empfohlen.[9]

Salben, die Zink enthalten, sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und können den Juckreiz lindern. Auch eine passende Hautpflege mit lokalen Pflegeprodukten wie Cremes, Salben oder Vaseline kann die Haut bei der Heilung unterstützen.

Sitzbäder, eventuell mit Zusätzen aus der Apotheke wie Eichenrindenextrakt, können als wohltuend empfunden werden und sind förderlich für die Analhygiene.[1]

Wie bereits erwähnt, ist es essenziell, zusätzliche Reizungen zu vermeiden. Das beinhaltet auch den Verzicht auf scharfe Gewürze und stark säurehaltige Nahrungsmittel.

Lokal aufgetragene kühlende Substanzen wie Menthol können den Juckreiz vorübergehend lindern, sind aber mit Vorsicht einzusetzen, da die Anwendung nicht nur brennen kann, sondern die Haut auch austrocknen können, was kontraproduktiv sein kann. Außerdem können diese Substanzen zu einer Sensibilisierung und damit zu einer weiteren Verschlechterung der Symptomatik führen.[10] Wenn sich die Beschwerden nach einigen Tagen nicht wesentlich bessern, sollte medizinische Hilfe gesucht werden.

Wie wird das Analekzem behandelt?

Die Therapie des Analekzems zielt einerseits auf eine rasche Symptomlinderung und Abheilung des Ekzems ab. Außerdem soll ein Wiederauftreten durch die Behandlung und die Beseitigung der auslösenden Ursachen verhindert werden.[2]

Lokale Reize stoppen

Weitere müssen Reize gestoppt werden, um gute Voraussetzungen für die Heilung der Haut zu schaffen. Das bedeutet, die strikte Vermeidung relevanter Kontaktallergene, wie sie z. B. in feuchtem Toilettenpapier enthalten sein können.

Optimierung der Analhygiene durch Reinigung mit lauwarmen Wasser mittels Analdusche oder Sitzbädern, sanfte Trocknung des Afters mit weichen, unparfümierten Tüchern, Verwendung von Hautpflegeprodukten mit feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Eigenschaften, Verwendung von Zinksalben, da Zink eine Barriere bildet, die die Haut vor Reizstoffen schützt.

Außerdem empfiehlt es sich, nicht einengende Unterwäsche, vorzugsweise aus Baumwolle, zu tragen und diese sowie Einlagen regelmäßig zu wechseln, um die Entstehung eines feuchten Milieus möglichst zu vermeiden.[1] Auch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten zur Erhaltung eines geformten Stuhls kann hilfreich sein.[2]

Ebenfalls ist es wichtig, eine gegebenenfalls vorhandene Grunderkrankung, beispielsweise ein Hämorrhoidalleiden, eine Durchfallerkrankung oder eine Allergie, zu diagnostizieren und zu behandeln.

Medikamentöse Therapie

Neben diesen nicht-medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten stehen auch Medikamente zur Verfügung, die Linderung verschaffen. Vor allem lokal anzuwendende Salben mit entzündungshemmender Wirkung zeigen gute Ergebnisse. Kortisonhaltige Salben werden, wenn nötig, von Ärzten/Ärztinnen verschrieben. Eine kurzfristige Anwendung über wenige Wochen ist in den meisten Fällen ausreichend, bei Bedarf kann die Therapie auch über einen längeren Zeitraum fortgeführt werden. Auch Substanzen aus der Gruppe der Calcineurininhibitoren besitzen eine entzündungshemmende Wirkung und sind als Salben erhältlich.

Zur symptomatischen Bekämpfung von Juckreiz und Schmerzen stehen Präparate mit lokal betäubenden Wirkstoffen und juckreizstillende Salben zur Verfügung. Hier können Präparate mit Hamamelis helfen.

Bei zusätzlicher Infektion der geschädigten Haut mit Bakterien oder Pilzen können antiseptische, antibiotische und antimykotische Arzneimittel verschrieben werden.[11] Zu beachten ist, dass lokal angewandte Arzneimittel auch selbst allergieauslösend sein und wiederum zu Analekzemen führen können.[12]

Zusammenfassung: Das Analekzem ist eine entzündliche Hautreaktion, der oftmals andere Ursachen wie andere Erkrankungen des Analbereichs oder Allergien zugrunde liegen. Typisches Symptom ist quälender Juckreiz, der sich negativ auf die Lebensqualität auswirken kann. Üblicherweise ist das Analekzem gut behandelbar.

Quellen

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  2. 2.
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  3. 3.
    Dietrich CF, Hoch F (2021): Analekzem. Therapeutische Umschau. 78(9):509-512. doi:10.1024/0040-5930/a001303
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    Schauber J (2010): Topische Therapie des perianalen Ekzems. Hautarzt 61(1):33-38. doi:10.1007/s00105-009-1812-3
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    Spring S, Pratt M, Chaplin A (2012): Contact Dermatitis to Topical Medicaments: A Retrospective Chart Review From the Ottawa Hospital Patch Test Clinic. Dermatitis.23(5):210-213. doi:10.1097/DER.0b013e31826e443c

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